Ein paar Tage in Berlin

Der Asphalt speit Hitze aus. In Jena noch, stand ich an der Saale und Kühle kam vom Wasser her. Hier in der Stadt sind es nur die Malls, die Shops, die Stores, die Kälte spenden.

Er sitzt an der Theke, ein Pils in der Hand. Schaut nach draußen, ein blondes Mädchen parkt ihren Smart. Sie ist also alt genug, mit ihre wäre etwas anzufangen. „Back again“, hatte er gerufen, die Runde der Männer hatte gelacht. „War mal auf Spedition jewesen.“

Vielleicht in der Mall zu leben. „Ick hab ja enkoofen jelernt und jetz hab ick keene Kohle, um dit jelernte umzusetzen.“ Ich trete aus der Sonne heraus in die Schattenflur eines Gebäudes. Die Linden werfen ihre Propeller ab. Der Wochenmarkt, heißt nicht Flohmarkt oder Trödelmarkt oder Spittelmarkt oder Tandmarkt. Warum nicht?

Er geht nach Hause. Bier hat er getrunken. Die Steine sind noch warm. „Hello again“, summt er vor sich hin. Die Stadt dünstet am Abend aus. Schweiß, Urin, Parföng. Ein Hund bellt dazwischen.