Raniser Debüt

Simone Scharbert erhält die Autorenförderung „Raniser Debüt“

Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen hat zum dritten Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury die Lyrikern Simone Scharbert aus. Ihr Debütbuch wird 2017 erscheinen.

Das „Raniser Debüt“ entstand vor drei Jahren in der Nachfolge des Raniser Stadtschreibers. Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich ausdrücklich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Die Siegerin erhält die Möglichkeit, ein Jahr lang mit dem erfahrenen Verlagslektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an ihrem Manuskript zu arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla.

Nachdem mit Denijen Pauljevic und Lars Jongeblod bislang zwei Prosaautoren das Stipendium erhielten, ist Simone Scharbert die erste Lyrikerin. Ihre Texte, die oftmals beklemmende zwischenmenschliche Situationen skizzieren, überzeugten die Jury durch die Prägnanz ihrer Form und ihre dichte Atmosphäre.

Simone Scharbert wurde 1974 in Bayern geboren. Sie studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft. Heute arbeitet sie als freie Redakteurin und Dozentin für politische Bildung in der Nähe von Köln. Die Autorin kennt Ranis und seine Burg als Teilnehmerin mehrerer Schreibworkshops im Rahmen der Thüringer Literaturtage. Nun bietet sich ihr die Gelegenheit eines längeren Aufenthalts: als Teil des Stipendiums darf Simone Scharbert die Autorenwohnung auf Burg Ranis während des Sommers nutzen.

 

 

Erneut großer Zuspruch für Autorenförderung „Raniser Debüt“

Zum zweiten Mal hat das Thüringer Büro für Literatur und Kunst „Lese-Zeichen e.V.“ in diesem Jahr die Autorenförderung „Raniser Debüt“ vergeben. Das Konzept ist einmalig in Deutschland. Bewerben dürfen sich Autorinnen und Autoren, die noch keine eigenständige Veröffentlichung vorzuweisen haben. Der Sieger erhält die Möglichkeit, ein Jahr lang mit dem erfahrenen Verlagslektor Helge Pfannenschmidt an einem Manuskript zu arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla.

Nachdem der erste Stipendiat Denijen Pauljević soeben sein Buch „Der Wundenleser“ in Ranis und Jena dem Publikum vorgestellt hat, steht inzwischen fest, wer die Förderung in diesem Jahr erhält. Unter den rund 100 Bewerbern setzte sich der Berliner Autor Lars Jongeblod durch. Sein Manuskript „Der eine Schritt“ erzählt von drei Jungen an der Schwelle zum Erwachsenenalter, die nach dem Selbstmord eines Klassenkameraden zu einen „Roadtrip“ quer durchs Land aufbrechen.

Lars Jongeblod studierte Psychologie, Spanisch und Philosophie u.a. in Hamburg und Havanna de Cuba. Erste literarische Erfahrungen sammelte er als Gast diverser Lesebühnen.

„Die Entscheidung fiel nicht leicht“, berichtet Ralf Schönfelder, Projekt-Manager des Lese-Zeichen e.V. „Es gab erneut viele Einsendungen auf hohem Niveau, die Jury musste sich mehrfach vertagen. Doch die Geschichte von Lars Jongeblod hat uns in ihren Bann gezogen – wir wollen wissen, was daraus entsteht!“ Das fertige Buch wird im Herbst 2016 erscheinen.

 

 

Der erste Raniser Debütant steht fest!

Denijen Pauljevic

Mehr als 120 Schreibende aus ganz Deutschland haben sich dafür beworben: Das „Raniser Debüt“ ist eine neue Autorenförderung, die speziell für Newcomer auf der literarischen Bühne zugeschnitten ist. Im Frühjahr 2014 wurde das „Raniser Debüt“ erstmals vom Lese-Zeichen e.V. ausgeschrieben. Teilnehmen konnten alle Autoren, die noch keine eigenständige Veröffentlichung vorzuweisen haben.

Wegen der beachtlichen Qualität der eingereichten Arbeiten konnte sich die Jury erst nach ausführlicher Diskussion auf einen Sieger einigen. Ausgewählt wurde Denijen Pauljevic für sein Manuskript „Der Wundenleser“. Die Geschichte spielt auf einer Militärbasis, wo Soldaten auf ihren Kriegseinsatz vorbereitet werden. Das Thema beschäftigt den in Belgrad geborenen Autor auch aus persönlichen Gründen. Denijen Pauljevic flüchtete während der Balkankriege nach Deutschland und lebt heute in München.

In den kommenden Monaten wird Denijen Pauljevic zusammen mit einem erfahrenen Verlagslektor an dem Manuskript arbeiten. Anschließend wird der Text als Buch publiziert. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla.

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