auf der Jagd

Joggen gewesen auf Feldwegen zwischen Ranis und Ludwigshof, schon auf dem Rückweg befindlich. In der Hand den Schlüsselbund, der in der Hosentasche störend klimbimpelt. Ein Rehbock aus niedergemähtem Feldbau hervor: aufschauend, kopfwendend, erblickend, davonjagend. Die Sprünge unter mir wie beflügelt, mit vorgestreckter Brust und festem Blick und rechts davon, quer dem Feldweg, das aufgescheuchte Tier gen Flucht vor dem blutdruckbe-uhrten, aeroben Läufer in prähistorischem Pathos. Weit ausholend und den Schlüssel ins Schloss und aus dem Kühlschrank ein Proteindrink, so fläzt sich der Jäger in seinen Sessel, mit Lamafell bezogen, und schlürft.

(Joggen, Rehbock und Blutdruck sind Dichtung, aber das Lamafell ist schön weich und der Drink mit Erdbeergeschmack.)

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