Montag

Eine große Mattheit liegt über dem Tag.

Am Sonntag: Ein Gartenbesuch bei meinem Bruder in Jena, Moderation der Preisträger-Lautschrift, nächtliche Autofahrt mit Rehen links und rechts der kurvigen Straße – der Montag ist kein literarischer. Nichtmal aufs Lesen kann ich mich konzentrieren, auch Fernsehen ist zu anstrengend.

Ich fahre mit dem Rad nach Pößneck, weil ich einkaufen muss und um überhaupt etwas zu tun. Der Wind bläst Staub über den Weg, der Feldboden ist rissig und aufgesprungen. Die Maispflanzen, vor ein, zwei Wochen noch gerade bis über den Fuß reichend, sind jetzt schon hüfthoch. Und auch der Abgabetermin meiner Texte, Ende August, rückt schnell näher.

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